Über Sarah

“Sarah O’Brien lässt die Harfe singen” (NH Dagblaad )

Sarah O’Brien Harfei ist eine äußerst vielseitige Harfenistin, die in ihren Programmen bewiesen hat, dass die Harfe nicht mehr in einem engen romantischen Rahmen gefangen ist, sondern von Barock bis zur Zeitgenössischen Literatur, eine eigenständige Stimme hat.

Sarah O’Brien ist nach über 20 Jahren als Soloharfenistin des Concertgebouw Orchesters Amsterdam und den Münchner Philharmonikern, im Jahr 2014 zu der intensiven Arbeit mit den Studierenden übergegangen und widmet sich jetzt ganz ihrer Tätigkeit als Professorin für Harfe an der Zürcher Hochschule der Künste und der Hochschule für Musik in Basel. Ihre Studenten sind Preisträger bei Int. Wettbewerben und Orchester Positionen.

Zuvor war Sarah O’Brien, neben dem Orchester, Professorin am Mozarteum Salzburg und der Hochschule in Rotterdam. Gastprofessuren und Kurse führten sie nach München, Hochschule für Musik und Theater, Sibelius Akademie Helsinki, Julliard school New York, Conservatorium Amsterdam und an die Int. Sommerkurse in Montepulciano.

Sie ist in Jurymitglied an Int. Harfenwettbewerben und Fachexpertin bei Probespielen.

Sarah O‘Brien schloss ihr Studium am Conservatoire de Musique de Genève bei Catherine Eisenhoffer, mit dem Premier Prix de Virtuosité 1991 ab.
Weitere Studien bei Pierre Jamet in Paris und bei Susann McDonald, Indiana University, School of Music Bloomington, USA.

Preisträgerin des Concours International d‘Execution Musicale, (CIEM) Genf 1997.
1991-1994 Gewinnerin des Studienpreises der Ernst Goehner Stiftung, Zürich.

1988-1998 Harfenistin des Sabeth Trio Basel. Preisträger des Schweizerischen Kammermusikwettbewerbes der Migros Kulturförderung. Uraufführungen u.a. von Nicolaus A. Huber und Kaija Saariaho. Auftritte an nationalen und internationalen Festivals und Konzertreihen.

Ihre Tätigkeit also Soloharfenistin in zwei der weltweit grössten Orchester, führte sie in alle berühmten Konzertsäle und Tourneen durch ganz Europa, nach Japan, Asien und USA..
Dirigenten wie Zubin Metha, Bernard Haitink, Riccardo Chailly, Christian Thielemann, James Levine, Lorin Mazel, und viele viele andere, sind enorm bereicherne und prägende Einflüsse.
Sie spielte als Solistin mit dem Concertgebouw Orchestra unter Bernard Haitink und Hans Vonk, den Münchner Phiilharmonikern unter Hartmut Haenchen. dem Orchestre de la Suisse Romande unter Fabio Luisi und Arpad Gerez, dem Radio Sinfonieorchester Basel, dem Zürcher und Basler Kammerorchester, dem Nat. Radio Orchester Polen und vielen anderen.

 

1992-1998  war sie Mitglied des Landesensembles für Neue Musik ‘MusikFabrik‘ in Düsseldorf mit zahlreichen Auftritten, Uraufführungen und Premieren bei allen Festivals der Zeitgenössischen Musik.

Sarah O‘Brien arbeitet/e regelmässig mit Komponisten wie Luciano Berio, Heinz Holliger, Mauricio Kagel, Helmut Lachenmann, Wofgang Rihm, Hans Zender und Klaus Huber.

Zahlreiche CDs und Rundfunk Aufnahmen, in Solo und Kammermusik sowie mit den Orchestern,- auch als Gast bei Rundfunk Produktionen und Gesprächen BR-Klassik, SFR Klassik, Espace 2, Radio France u.v.a. sind mit ihr erschienen.
Sie ist Lektorin für Neu-Ausgaben der Harfenliteratur beim HP Verlag London und Henle Verlag München.